Die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen müssen den zweiten Rückschlag in Folge hinnehmen. Nach der Niederlage in Plankstadt verlor das Team von Philipp Eberhardt auch zuhause gegen die SG Hegensberg-Liebersbronn mit 25:30.
Enttäuschung nach Fehlstart
„Wir sind natürlich enttäuscht über die Niederlage. Sie ist absolut verdient. Es gab einfach zu viele Phasen, in denen uns die nötige Qualität gefehlt hat. Beim 19:16 hatten wir kurz das Momentum auf unserer Seite, aber danach machen wir in 22 Minuten nur noch sechs Tore“, sagt Trainer Philipp Eberhardt. Mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen wollte man nicht starten. „Uns fehlt aktuell die Leichtigkeit, und die kommt nur zurück, wenn wir hart an den Basics arbeiten.“
Zu viele Phasen mit wenig Toren
Ähnlich wie schon gegen Plankstadt sind die Phasen mit nur wenig Torerfolgen ein Knackpunkt im Söflinger Angriffsspiel. In den ersten 16 Spielminuten gelingen den TSG-Handballern nur drei eigene Treffer. Auch am Spielende reicht es in 22 Minuten nur zu sechs Toren – zu wenig, wenn man in der Oberliga bestehen will. In Summe braucht es 38 Minuten für 9 Tore. In Plankstadt waren es insgesamt zehn Tore mehr, aber auch hier waren es über 39 Minuten nur 12 Torerfolge. Somit werfen die Söflinger in Plankstadt 21 Tore in 21 Minuten und gegen Hegensberg 15 Tore in 22 Minuten.
Hegensberg startet besser
Bedingt durch die Söflinger Abschlussschwäche gehen die Gäste von Anfang an in Führung. Über 0:2 (4.) und 3:6 (14.) liegt die TSG schnell im Hintertreffen. Mit einer etwas besseren Wurfquote gelingt sofort der Anschluss zum 7:7 (20.). Wirklich befreien können sich die Söflinger allerdings nicht. Hegensberg stellt in kürzester Zeit einen Fünf-Tore-Vorsprung zum 14:9 (28.) her.
Beste Phase der TSG
Kurz vor der Halbzeit starten die Söflinger ihre beste Phase. Drei Tore vor der Halbzeit zum 12:14-Anschluss und sieben weitere bis zur 38. Minute zum 19:16. Nur zwei Treffer in den folgenden zehn Minuten bringen die Gäste zurück ins Spiel und auch wieder in Führung (21:23). Nach dem 24:24-Ausgleich geben die TSG-Handballer die Partie endgültig aus der Hand. Vier Tore in Folge besiegelten die zweite Niederlage in Folge.
TSG Söflingen: Patrick Klöffel (5), Kevin Kraft (5), Henrik Thimm (4), Marc Krieger (3), Moritz Veil (3), Marius Widmann (3), Simon Bauer (1), Robin Schieß (1), Marco Azevedo Marques, Lars Bachner, Faris Hadzic, Roland Kroll, Silas Nilli, Oliver Schanzel Offizielle: Philipp Eberhardt, Julius Engelhardt, Jannik Seitz
SG Hegensberg-Liebersbronn: Yannik Heetel (11), Alexander Stammhammer (6), Noah Herda (5), Benjamin Hahnloser (4), Lukas Wester-Ebbinghaus (2), Robin Habermeier (1), Moritz Hettich (1), Maximilian Blum, Henry Fausten, Louis Fischer, Mika Gertz, Finn Hummel, Tobias Prauß, Lennard Schatz, Lucas Schieche, Konstantin Silberhorn Offizielle: Matthias Bayer, Moritz Jordan, Marvin Schatz, Veit Wager
