Die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen haben den Tagesausflug der Handball Wölfe Plankstadt, wie die Schwetzinger Zeitung schrieb, am Samstagabend mit einer Niederlage beendet. Die Zuschauer sahen in der Kuhberghalle sicherlich keinen Handballleckerbissen, dafür aber den dritten Sieg im dritten Spiel des Jahres. Mit 25:20 (16:13) revanchierte sich die TSG für die Hinspielpleite.
Revanche und direkter Vergleich
„Natürlich freuen wir uns sehr über den Sieg und den dritten Erfolg in Folge. Es war jedoch ein schweres Stück Arbeit“, fasst TSG-Trainer Philipp Eberhardt zusammen. „Wir hätten es uns deutlich leichter machen können, wenn wir zu Beginn der zweiten Halbzeit unsere klaren Chancen konsequent genutzt hätten. Defensiv mussten wir oft lange und geduldig arbeiten, konnten daraus aber zu wenig Kapital schlagen. Wichtig war, dass wir stabil geblieben sind. Am Ende ein ungefährdeter Sieg, und wir haben zudem den direkten Vergleich für uns entschieden.“
Abstiegskampf pur
Im Abstiegskampf sind schön anzuschauende Spiele selten. Viele Fehler auf beiden Seiten prägten den Spielverlauf, in dem die Söflinger – abgesehen von einer holprigen Anfangsphase – das Spiel im Griff hatten. Erneut war man gegen den besten Torschützen der Gegner hervorragend eingestellt und ließ nur ein Tor durch Fabian Engels zu. Ohne ihren Leitwolf übernahm die TSG ab der zwanzigsten Minute die Führung und gab diese bis zum Spielende nicht mehr her. Leiden mussten die Zuschauer besonders ab der 27. Minute. Über die Pause hinweg gelang den Söflingern über dreizehn Minuten kein Torerfolg. Plankstadt selbst konnte jedoch auch nur zwei Tore erzielen, sodass die TSG-Führung weiter Bestand hatte. Nach dieser Phase brachte die Mannschaft den dritten Sieg in Folge sicher, wenn auch nicht besonders ansehnlich, über die Ziellinie.
Punkte werden verteilt
Dass die Söflinger durch den Heimerfolg nicht weiter in der Tabelle kletterten, liegt auch an der Konkurrenz. An der Tabellenspitze haben alle Teams von Platz zwei bis fünf ihre Spiele jeweils verloren und die Punkte an den Abstiegskampf abgegeben. Nach dem ersten Spieltag der Rückrunde liegen zwischen dem Vorletzten und dem Tabellenzweiten nur vier Siege. Die nächsten zwei Wochen werden zeigen, ob weitere Teams in den Abstiegskampf hineingezogen werden. Am Ende der Saison wird der Meister in die Regionalliga aufsteigen, Platz zwei spielt gegen die andere Oberliga-Staffel einen weiteren Aufsteiger aus, und die Ränge zwölf bis vierzehn müssen in die Verbandsliga.
Dreimal auswärts
In den nächsten drei Wochen werden die Söflinger jeweils in der Fremde auf Punktejagd gehen müssen. Zunächst treffen die TSG-Handballer am Samstagabend auf die SG Hegensberg-Liebersbronn. Gegen den Tabellenzweiten hatte man in der Hinrunde mit 25:30 die höchste Niederlage der laufenden Runde einstecken müssen.
TSG Söflingen: Moritz Veil (6), Patrick Klöffel (5), Marius Widmann (5), Kevin Kraft (3), Henrik Thimm (3), Faris Hadzic (2), Simon Bauer (1), Marco Azevedo Marques, Lars Bachner, Julius Beuthner, Roland Kroll, Marvin Kruzinski, Oliver Schanzel, Robin Schieß, Robin Siegle Offizielle: Philipp Eberhardt, Jannik Seitz
Handball Wölfe Plankstadt e.V.: Alexander Leibnitz (5), Marcel Treiber (5), Julian Kern (2), Steffen Ritter (2), Nikolas Zincke (2), Tadeo Eichhorn (1), Fabian Engels (1), Maximilian Muschelknautz (1), Nico Schöffel (1), Sebastian Kaiser, Raúl Lazaro Garcia, Adrian Summ, Leonard Verclas Offizielle: Nicolas Großhans, Andreas Großhans, Julian Maier, Eichhorn Niels
