Heimspiel gegen formstarke Hardheimer

Am Sonntag um 18 Uhr empfangen die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen den TV Hardheim in der Kuhberghalle. Nach dem spielfreien Wochenende spitzt sich die Situation im Tabellenkeller weiter zu. Die TSG steht auf dem ersten Nichtabstiegsplatz – der Vorsprung auf die Verfolger ist jedoch geschmolzen.

Druck im Tabellenkeller wächst

Während die Söflinger pausierten, wurden in der Oberliga Baden-Württemberg wichtige Punkte verteilt. Lauterstein und Bönnigheim sicherten sich jeweils ein Unentschieden und rücken damit wieder näher an die Nichtabstiegsplätze heran. Lauterstein liegt nur noch zwei Punkte hinter der TSG. Entsprechend groß ist die Bedeutung des Heimspiels. Jeder Zähler kann im Saisonendspurt entscheidend sein. Gerade in einer Liga, in der Woche für Woche enge Ergebnisse zustande kommen.

Hardheim in diesem Jahr ungeschlagen

Mit dem TV Hardheim reist eine der formstärksten Mannschaften der Rückrunde nach Ulm. In diesem Kalenderjahr ist Hardheim noch ungeschlagen. Aus sechs Spielen holte das Team vier Siege und zwei Unentschieden. Die Hauptlast im Angriff tragen Jannik Huspenina mit 103 Toren sowie Elias Bergmann mit 90 Treffern. Zudem agieren die Gäste phasenweise über die volle Spielzeit mit sieben Feldspielern. Eine taktische Variante, die hohe Disziplin und Geduld in der Defensive erfordert.

Revanche für das Hinspiel

Das Hinspiel verloren die Söflinger ersatzgeschwächt mit 34:38. Trotz einer starken ersten Halbzeit und einer hervorragenden Wurfquote reichte es damals nicht zu Zählbarem. Vor allem in der Defensive bekam man die Eins-gegen-eins-Situationen nicht konsequent genug verteidigt.

TSG-Trainer Philipp Eberhardt sieht seine Mannschaft nun besser vorbereitet: „Wir haben die Trainingswoche genutzt, um uns um kleinere Blessuren zu kümmern. Das spielfreie Wochenende kam uns dabei entgegen, zumal einige Spieler angeschlagen oder krank waren. Jetzt liegt der volle Fokus auf der nächsten Aufgabe gegen Hardheim. Das ist ein unangenehmer Gegner, der phasenweise bis zu 60 Minuten mit sieben Feldspielern agiert. Wir müssen in der Abwehr diszipliniert und geduldig verteidigen und im Angriff eine bessere Wurfquote an den Tag legen als zuletzt gegen Langenau.“