Söflingen mit Comeback nach der Pause

Die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen haben sich am vergangenen Sonntag mit einer unglaublichen Energieleistung in Halbzeit zwei die nächsten Zähler im Kampf um den Klassenverbleib gesichert. Durch die Niederlagen der Konkurrenz ist der Abstand zu den Abstiegsplätzen auf drei Punkte angewachsen.

Spiel läuft nach Führung davon

Im Hinspiel hatte die TSG in Beilstein die beiden Punkte entführt und wollte auch im Rückspiel zwei Punkte mehr auf dem Konto verzeichnen. Dementsprechend lief die Anfangsphase nach Söflinger Geschmack. Auf 6:3 war man enteilt und stellte den Positionsangriff vor große Probleme. Schozach war knapp drei Minuten im Angriff und schaffte es letztlich doch, den Ball im Tor unterzubringen. Die Partie entglitt den Söflingern zunehmend durch zu viele Fehler, sodass die Gäste mit einer Fünf-Tore-Führung in die Halbzeit gingen.

Partie nach zwei Minuten wieder spannend

Zurück aus der Kabine stemmten sich die TSG-Handballer gegen die drohende Niederlage. Vier Tore in 134 Sekunden brachten den unerwarteten Anschluss. In der 35. Minute folgte der 17:17-Ausgleich und nur drei Minuten später die 20:18-Führung. Das Spiel war damit gedreht und das Momentum auf Söflinger Seite. Das blieb auch bis zum Schlusspfiff bei der TSG, die mit 32:28 einen Heimsieg feiern konnte.

Konkurrenz ohne Sieg

Entgegen den letzten Wochen konnte die Konkurrenz nicht weiter punkten, sodass erstmals seit mehreren Wochen der Abstand zu den Abstiegsplätzen größer wurde. Die Söflinger stehen nun auf Rang zehn mit 19 Punkten. Dahinter liegen – jeweils mit einem Spiel mehr – Langenau (17), Lauterstein (16) und Plankstadt (15).

TSG Söflingen: Henrik Thimm (8), Marc Krieger (7), Roland Kroll (4), Faris Hadzic (3), Patrick Klöffel (3), Kevin Kraft (2), Marius Widmann (2), Lars Bachner (1), Simon Bauer (1), Robin Schieß (1), Marco Azevedo Marques, Julius Beuthner, Julius Engelhardt, Marvin Kruzinski, Robin Siegle, Moritz Veil
Offizielle: Philipp Eberhardt, Jannik Seitz

SG Schozach-Bottwartal: Maximilian Schulze (11), Rico Reichert (5), Maxim Gries (3), Felix Linder (3), Cedric Carpouzis (2), Marco Hornung (2), Manuel Koch (1), Ruven Lehmann (1), Maximilian Ernst, Jonas Keller, Martin Kienzle, Fabian Kornmann, Jan Oßmann, Eric Stahl
Offizielle: Jan Fuhrmann, David Schneider, Timo Stauch